Unterrot_LF_20_16_mit_Wappen_verkleinert.jpg
Brand in Unterrot
Wohnhaus fängt Feuer: rund 100.000 Euro Sachschaden
In einem Haus in der Hauptstraße in Unterrot ist am Montagnachmittag ein Brand ausgebrochen.
Wer sich am Montagnachmittag Unterrot näherte, sah schon von weitem meterhohe Rauchwolken gen Himmel ziehen. Der Grund: Im Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße war gegen 14.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen, das sich zu einem Vollbrand ausweitete.
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten mit mehreren Fahrzeugen umgehend zum Brandort. Die Feuerwehrleute bauten ihre Ausrüstung auf und begannen zu löschen. Einige von ihnen waren auch in dem Haus und auf dem Dachstuhl im Einsatz. Von einer Drehleiter aus bekämpften die Wehrleute ebenfalls den Brand.



Unterdessen sperrten die Einsatzkräfte die Bundesstraße 298 voll ab und leiteten die Autos örtlich um. Die von Gaildorf und Fichtenberg kommenden Fahrzeuge mussten von der Hauptstraße nach links in die Schönberger Straße abbiegen. Auch der Raum rund um das brennende Haus war weiträumig abgesperrt. Immer wieder tauchten Passanten auf. Sie hielten sich an die Absperrungen, machten sich auf Höhe der Fußgängerampel ein Bild von der Situation, sprachen miteinander. Nach und nach breitete sich der Rauch auch am Boden aus – fast bis zu den Passanten. Auch Gaildorfs Bürgermeister Frank Zimmermann war zum Brandort gekommen, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen.

Wie die Polizei später mitteilte, mussten zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit unklar. Der Dachstuhl wurde jedenfalls so schwer beschädigt, dass ihn eine Fachfirma vollends einreißen musste, da er einsturzgefährdet war. Die Ermittler schätzen den Gesamtschaden auf rund 100.000 Euro. Durch herabfallende Ziegel entstand auch am Nachbargebäude geringer Schaden. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.





erstellt: 11.03.2020

log