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Feuerwache Gaildorf


Ein historischer Moment in Gaildorf: Mit einem symbolischen Spatenstich werden die Arbeiten am Anbau der Feuerwache begonnen (von links): Klaus Daubner (Kommandant Ost), Nadine Fischer (Ordnungsamt Gaildorf), Florian Schürl (Stadtbrandmeister), Johannes Veit (Geschäftsführer Firma Hans Fuchs), Bürgermeister Frank Zimmermann, Ulf Schumacher (Polier Firma Fuchs), Gerhard Horlacher (stellvertretender Stadtbrandmeister), Norbert Walter (Bauleiter Kraft + Kraft), Christian Kümmerer (Abteilungskommandant Nord), Thomas Schumm (Gebäudemanagement Stadt Gaildorf) und Architekt Lorenz Kraft.

 

In den nächsten zwei Wochen können die Bauarbeiter der Firma Hans Fuchs richtig loslegen. Erstes Etappenziel ist in den nächsten zwei Wochen die Fertigstellung der Bodenplatte des Anbaus und der Renovierung der Feuerwache in der Gaildorfer Bahnhofstraße.

Bürgermeister Frank Zimmermann erinnerte nach dem symbolischen Spatenstich am Freitag an die umfangreiche intensive Vorplanung des zweigeschossigen Bauwerks, das das bestehende Bauwerk überragen wird. Experten der Gaildorfer Wehr mit den Kommandanten Florian Schürl und Gerhard Horlacher, Thomas Schumm und Nadine Fischer seitens der Stadt und nicht zuletzt Stadtrat Heinrich Reh haben jedes Detail der Planung des Architekturbüros „Kraft + Kraft“ aus Schwäbisch Hall unter die Lupe genommen. „Ich habe mich nur punktuell einbringen müssen oder wenn Entscheidungen gefällt werden mussten“, dankte der Bürgermeister dem Planungsteam.

Mehr Platz für Fahrzeuge

 

Wenn die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sind, wird nahtlos mit dem Rohbau von zwei weiteren Fahrzeugboxen begonnen. Bis die Betonstützen, das Mauerwerk und die Treppen fertig sind, werden schon einige Wochen vergehen. Der Anbau und das bestehende Gebäude werden technisch auf den neuesten Stand gebracht, natürlich unter den Vorgaben des Brand- und Arbeitsschutzes und weiterer bautechnischer Richtlinien.

Zum Anbau gehören neue Umkleide- und Sanitärräume, auch für Feuerwehrkameradinnen. Ein großer Raum für Fortbildungen oder Seminare und auch ein Raum für die Jugendfeuerwehr sind vorgesehen. „Wir wollen für die Jugend etwas tun, denn sie sichert uns die Zukunft“, versichert Gaildorfs Bürgermeister. Ein außenliegendes Treppenhaus dient zudem als zweiter Fluchtweg. Alles in allem wird das Gebäude den heutigen Ansprüchen einer modernen und funktionalen Feuerwache entsprechen. Dazu gehören sicher eine Absauganlage, eine Beleuchtung und die Einhaltung der Arbeitsrichtlinien.

Auch der Außenbereich soll so saniert werden, dass ein Übungsbetrieb stattfinden kann. Und auf noch etwas wies Bürgermeister Frank Zimmermann hin: „Wir haben eine Stützpunktwehr und können im ganzen Limpurger Land und darüber hinaus angefordert werden und brauchen daher eine voll funktionsfähige Wehr.“ In dem Seminarraum können zudem Fortbildungen auf Kreisebene angeboten werden. Und nicht zuletzt haben die Feuerwehrkameraden in Zukunft einen Ort für gesellige Stunden.

Wann das Ganze eingeweiht werden kann? Bis zum Sommer im kommenden Jahr wird man sich gedulden müssen, ehe ein neues markantes Gebäude die Gaildorfer Bahnhofstraße zieren wird, war von den Experten zu hören. Und am Ende gab es noch eine kleine Überraschung: Bürgermeister Frank Zimmermann überreichte den Teilnehmern ein kleines Törtchen mit der Aufschrift

„Spatenstich Feuerwehrmagazin der Freiwilligen Feuerwehr Gaildorf am 8. Mai 2020“.

Bericht der RS vom 11.Mai 2020


erstellt: 11.05.2020

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